Ians Gulf Oil Disaster Report

By in January 14, 2011 • Filed in:

Raw Stories From the Gulf Oil Disaster 

Deutsch:

Ian Somerhalder, Schauspieler
Veröffentlicht: 2. Dezember 2010, 17:41Uhr

Ich habe dieses Jahr vieles, wofür ich dankbar sein kann. Aber ich weis, dass viele Menschen, besonders in meinem Heimatstaat Louisiana, Schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen, weil sie mit den Nachwirkungen der größten Ölkatastrophe, die unser Land je erlebt hat, zu kämpfen haben. Auch wenn das Öl Ende Juli aufgehört hat auszuströmen, sind die Gewässer des Golfs immer noch stark verschmutzt und viele Bewohner kämpfen fieberhaft dafür, ihre Geschäfte, die auf ein gesundes und gedeihendes Ökosystem angewiesen sind, wiederzubeleben. Wenige Menschen in Amerika sind sich der Tatsache bewusst, dass die BP-Katastrophe immer noch droht jahrhundertealte Familientraditionen und die wunderbare Art zu Leben entlang der Golfküste auszulöschen.

Ich habe kürzlich erfahren, dass eine Organisation die mich sehr inspiriert, der NRDC (Natural Resources Defense Council; Anm. I-S-O), sich mit StoryCorps und Bridge the Gulf zusammen getan hat, um faszinierende Reportagen über Bewohner der Golfregion, die von der BP Ölkatastrophe betroffen sind, zu produzieren. Ihr Ziel war es, sicherzustellen, dass die Anstrengungen und die Beharrlichkeit der Menschen, die mit diesem Unglück leben müssen, nicht ins Vergessen geraten.

Zum Beispiel haben Darla und Todd Rooks aus Port Sulfur, Louisiana, sich und ihre Familie mit dem Fangen von Fischen und Shrimps ernährt. Doch aufgrund der BP Ölkatastrophe, mussten sie den Großteil ihrer Familie in eine andere Stadt umsiedeln, weit weg vom vergifteten Wasser und den Meeresfrüchten, die sie nicht mehr für essbar halten. Sie mussten ihr Haus aufgeben und wohnen nun auf ihrem kleinen Boot, weil sie die Miete nicht mehr zahlen konnten.

Geschichten wie diese machen uns deutlich, dass die BP Katastrophe das Leben dieser Menschen über den Haufen geworfen hat und dass es sehr sehr lange dauern wird, bis sie wieder auf eigenen Füßen stehen können. Der NRDC hat sich schon sehr früh verpflichtet, die Geschichten dieser Menschen in einen nationalen Diskurs einzubinden, während BP versucht hat, ihre Anstrengungen herunterzuspielen und aus der Presse zu halten. Wir wissen, dass die Bewohner des Golfs eine Geschichte zu erzählen haben und ihre unverhüllten Erzählungen vom Leben mit der Katastrophe werden die 100 Millionen Dollar Werbe-Blase des Ölgiganten zum platzen bringen.

Es ist schwer vorstellbar, dass BP das alles jemals wieder „in Ordnung bringen“ könnte, wenn man von Menschen wie Darla und Todd hört, was die Ölkatastrophe ihnen und ihrer Familie und Freunden angetan hat. Das mindeste, was wir tun können, um ihnen zu helfen, ist an unsere Regierung in Washington zu appellieren, Gesetze zu verfassen, die das Bohren nach Öl und Gas vor unseren Küsten reformieren und den früheren Zustand unserer Ozeane wiederherstellen und in Zukunft schützen. Um auf anderem Wege zu helfen, kannst Du den Organisationen helfen, die vor Ort versuchen das empfindliche Ökosystem des Golfs wieder herzustellen. Ich bin begeistert, dass ich mich nun mit meiner neu gegründeten Stiftung, der IS Foundation, noch aktiver beteiligen kann. Wir wollen Menschen und Projekte in die Lage versetzen, positive Veränderungen für unseren Planeten und dessen Lebewesen herbeizuführen, wollen sie weiterbilden und mit ihnen zusammenarbeiten.

Wenn Dir das Interview mit Darla und Todd gefallen hat, kannst Du auf der Seite des NRDC weitere Interviews finden. Der NRDC wird in den kommenden Wochen noch mehr Interviews und Photos hochladen. Informiert Euch – Dies sind die wahren Geschichten über die derzeitige Situation am Golf und dies sind die Menschen, die tatsächlich unter unserer Abhängigkeit vom Öl leiden. Sie sind die traurigen Beispiele dafür, warum wir uns von dieser Abhängigkeit lösen müssen.

Die Menschen im Golf haben viele Notsituationen und Katastrophen überlebt, etwa Naturkatastrophen wie die Hurricanes Katrina, Rita und Gustav, doch dieses Desaster wurde von den Menschen herbeigeführt, nicht von Gott. Und es liegt nun an uns, dafür zu sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Nicht hier, nicht in den Great Lakes, wo kürzlich millionen Liter kanadischen Teeröls abgelassen wurden, nicht in der Arktis, wo es sogar noch schwieriger ist, ein Ölleck in Ordnung zu bringen. Wir dürfen uns nicht blind stellen und sagen wir könnten nichts dagegen tun, denn in diesem Fall sind wir die einzigen, die wirklich etwas dagegen tun können.

Übersetzung: DJ for I-S-O.com

English:

Ian Somerhalder, Actor
Posted: December 2, 2010 05:41 PM

I have a lot to be thankful for this holiday season, but I know that many people, especially from my home state of Louisiana, are struggling to make ends meet as they continue dealing with the fallout of our nation’s worst oil disaster. Even though the oil stopped gushing in late July, Gulf waters are still polluted, and many residents are fighting to rebuild small businesses that depend on a healthy and thriving ecosystem. Few Americans are aware that the BP disaster still threatens to snuff-out century-old family traditions and a beautiful way of life along the Gulf Coast.

I recently found out that a group that inspires me, NRDC, teamed up with StoryCorps and Bridge the Gulf to produce amazing stories from Gulf residents affected by the BP oil disaster. Their goal was to make sure that the struggles and perseverance of people living through this disaster weren’t forgotten.

Darla and Todd Rooks, for instance, have made a good living and raised a family shrimping and fishing out of Port Sulphur, Louisiana. But as a result of the BP oil disaster, they sent most of their family to live in another town, away from the polluted water and seafood they don’t consider safe to eat. They’ve given up their home and moved onto their tiny boat because they can no longer afford a lease.

Stories like these drive home the reality that the BP disaster has hijacked people’s lives, and it will take a long, long time before many folks are back on their feet. NRDC made an early commitment to bring the voices of Gulf residents into the national conversation while BP tried to gloss over their struggles and keep them out of the press. But we know that Gulf residents have a story to tell, and candid personal accounts of living with the disaster will burst the bubble of the oil giant’s $100 million ad campaign.

It’s hard to believe that BP could ever “make it right” when you hear people like Darla and Todd discuss what the oil disaster has done to their lives and the lives of their friends and family. The least we can do to lend a hand is call on our leaders in Washington to pass legislation that reforms offshore oil and gas drilling, and protects and restores our nation’s oceans. Another way you can help is get involved with organizations working in the Gulf to restore it’s fragile ecosystem. I’m ecstatic to be able to become more active now with my new foundation, the IS Foundation, which seeks to empower, educate and collaborate with people and projects to positively impact the planet and its creatures.

If you liked Darla and Todd’s interview, there are more like it here. NRDC will keep rolling out new audio interviews and photo slideshows in the weeks to come. Stay tuned — this is the raw story of what life is like in the Gulf, and these are the real people affected by our addiction to oil. They’re a tragic example of why we must break that addiction.

People in the Gulf have survived many challenges and catastrophes, including natural disasters like hurricanes Katrina, Rita, and Gustav, but this disaster was an act of man, not of God, and it’s our job to make sure something like it never happens again — here or in the Great Lakes where a million gallons of Canadian tar sands oil was recently dumped or in the Arctic where it’s even harder to clean up a spill. We can’t turn a blind eye and say there is nothing we can do — because in this case we’re the only people who really can do something.